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Die Coromandel Peninsula zeigte sich uns von ihrer besten Seite. Bei traumhaftem Wetter verbrachten wir zuerst zwei gemütliche Tage in Tapu, wo wir wieder direkt am Meer campieren konnten. Am 10.11. besuchten wir das florierende Touristenstädtchen Coromandel und reisten schliesslich in die Cathedral Cove, wo wir nach einer kurzen Wanderung beeindruckende Felsformationen direkt am Strand antrafen.
Von da aus fuhren wir dann via Taurangi in die sehr touristischen Orte Rotorua und Taupo.
Diese Region gilt als eines der weltweit aktivsten Geothermal-Gebiete und beheimatet unzählige Geysire, heisse Quellen, noch aktive Vulkane sowie wunderschöne Vulkanseen. Die imposanten Naturschauspiele gefielen uns sehr gut, so dass wir einige Tage dort blieben und unter anderem auch ein Maori-Dorf besuchten, wo die Maori immer noch wie früher leben. Trotz der vielen Touristen lohnte sich der Besuch auf jeden Fall.
Am 19.11. zogen wir weiter in den südlicher gelegenen Tongariro Nationalpark. Unser Ziel, einen der eindrücklichen Vulkane zu umwandern, klappte aufgrund einer länger andauernden Schlechtwetterfront nicht. Somit hätte die bekannte Alpine Crossing Route grösstenteils durch Schneelandschaften und dichten Nebel geführt. So entschieden wir uns für drei kürzere Wanderungen am Hang des Vulkans Ruhapehu und zu einem tossenden Wasserfall.
Zwei Tage Später reisten wir weiter in Neuseelands Hauptstadt, nach Wellington. Dort angekommen, fegten uns die berüchtigten Westwinde beinahe weg. Trotzdem liessen wir uns einen Besuch im hervorragenden Nationalmuseum „Te Papa“ nicht nehmen. Dort erfährt man sehr viel über Neuseelands Natur, Kultur und Geschichte. Unter anderem das simulierte Erdbeben und das riesige Skelett eines ausgewachsenen Blauwals hinterliessen bleibenden Eindruck.
Von Wellington aus fuhren wir im Anschluss weiter über den Upper Hutt bis ans südöstlich gelegene Cape Palliser, wo wir wiederum tolle, einsame Strände und eine grosse Seehundkolonie gesehen haben. Zurück in Wellington fuhren wir noch mit der (Habegger-)Standseilbahn zu einem Aussichtspunkt und genossen unten in der Stadt eine gute Pizza.
Am 28.11. brachte uns eine Fähre mitsamt unserem Campervan auf die Südinsel nach Picton. Von da aus nehmen wir nun also bereits unsere letzten vier Wochen in Neuseeland in Angriff.


Liebe Grüsse
NuR